Adventkalender mit FreuMomenten

1. Dezember

Ich freu mich zutiefst, wenn ich im Wald bin. Zuerst die Vorfreude auf den Wald, dann die Freude im Wald und dann freu ich mich, wenn ich menen Ausflug in mein Glückstagebuch eintrage. Für mich gilt: Wald = Freude! Danke Sabine Jandl-Jobst <3 Wenn auch du deinen FreuMoment mit uns teilen willst, schreib uns eine Nachricht. Hier oder an hallo@freu-raum.at.

2. Dezember

Mein Freumoment war als bei meinem letzten Upcycling-Nähworkshop ein Mädchen spontan folgenden Satz gesagt hat: "Ich wünsche mir dass alle Menschen wissen würden wie schön die Welt sein könnte, wenn man alte Sachen nicht immer gleich wegschmeisst sondern wieder was schönes Neues daraus macht!" (Sophie K., 10 Jahre)

3. Dezember

"Für mich war heuer der Weihnachtsmarkt in Hirschstetten ein Ort der Freude. Arrangements mit unzähligen Weihnachtssternen, Orchideen, Lilien und Waldzyklamen bilden den Rahmen zum Märchen "Die Schneekönigin". Eine beglückende Symbiose - Kindheit, Natur, Farbenpracht!" Danke, Gertrude Hutter für's Teilen!

4. Dezember

Die einzigartige Naturlandschaft rund um den Neusiedler See, die idyllischen Weingärten, die Hügellandschaft und die Weite ist zu jeder Tages- und Jahreszeit „seenswert“. Wenn es die Zeit zulässt, schnappe ich mir meine Kamera und mache eine Seerunde, vom Sonnenaufgang in Mörbisch bis zum Sonnenuntergang in Podersdorf beim Leuchtturm bin ich dann den ganzen Tag am See unterwegs - da geht mir das Herz auf und bereitet mir große Freude!

Danke Birgit Machtinger Photography

Birgits Bilder gibt's schön gerahmt im PopUp Store vorWEIHNACHTen im Freuraum. Ab Donnerstag wieder geöffnet!

5. Dezember

"Heute habe ich begonnen Kekse zu backen, weil meine Enkelkinder sich schon sehr darauf freuen. Und ihnen damit eine Freude zu machen, freut mich. Als ich die Kipferln formte, habe ich mich an meine Kindheit erinnert. In der Nachkriegszeit gab es nicht viel. Meine Mutter hat schon lange vor Weihnachten Lebensmittel gespart, damit wir zu Weihnachten Kekse backen können. Auch Geschenke gab es nicht viele. Meine Mutter hat heimlich für meinen Bruder und mich genäht. Aus Stoffrestern hat sie einen Teddybären genäht, damit das „Christkind“ ein Geschenk für mich hat. Die Freude über diesen Bären war sehr groß! Gerne denke ich an Weihnachten in meiner Kindheit zurück - besonderes Essen, kleine Freuden und leuchtende Kinderherzen!"

Danke an Helga für diese wunderbaren Gedanken

6. Dezember

"Ich habe Sonnenblumenkerne ins Vogelhäuschen gegeben und beobachte vom Fenster aus, was passiert. Zwei fette Tauben sind die ersten, die sich den Bauch vollschlagen. Die Meisen warten in der Zwischenzeit rundherum in den Ästen, bis sie an der Reihe sind. Eine ganz mutige Blaumeise stürzt sich ins Futterhaus und verjagt die Tauben. Daraufhin packen ihre Genossen die Gelegenheit beim Schopf und lassen es sich ebenfalls schmecken. Da hüpft unser schwarzer Kater auf`s Fensterbrett um mir Gesellschaft zu leisten. Plötzlich entdeckt er die Vögel im Häuschen und beobachtet fasziniert das bunte Treiben. Ich muss schmunzeln - ob er wohl schon an den Weihnachtsbraten denkt?"
Danke Barbara Walzer für's Teilen <3
Bild: Susanne Schmich / pixelio.de

7. Dezember

"Ich freue mich, wenn ich mit meinem Papa Pizza selber mache. Früher hat er sie gemacht und ich habe geholfen, mittlerweile kann ich sie schon (fast) alleine machen und er hilft ein bisschen. Am Vortag mache ich den Teig, am nächsten Tag heize ich unseren Holzofen so richtig richtig stark ein, dann geht´s ans Pizza-machen und der Belag kommt drauf. Am besten schmeckt mir eine ganz einfache Pizza Margarita mit frischem Basilikum. Auch für meine Familie und meine Freunde mache ich gerne Pizza. Am allermeisten freue ich mich jedoch, wenn ich in die so gut duftende Pizza hineinbeiße! Mahlzeit!"
Danke, Luis!

8. Dezember

Ich freue mich das ganze Jahr über mein Lieblingshobby: Rudern in original venezianischen Ruderbooten in Wien auf der alten Donau! Im Sommer freue ich mich, weil ich rudern kann. Im Winter freue ich mich über die dabei entstandenen Fotos und auf den April, da geht es wieder los. Wir - die Freunde des Voga Veneta - rudern mit der selben Technik wie die Gondoliere in Venedig. Ganz besonders freue ich mich, wenn ich zweimal im Jahr jeweils eine Woche in der Lagunenstadt bin. In Venedig habe ich die Möglichkeit, in den stillen und verträumten Kanälen selber zu gondeln. In Wien betreiben wir das Rudern als Verein. Es ist ein wunderschöner, gesunder und entspannender Sport der für Jung und Alt, für Mann und Frau. Gerne teilen wir unsere Freude, wenn wir zu besonderen Anlässen Jubilare oder Brautpaare mit unserer Gondel spazieren führen können. Da gibt es dann große Begeisterung! Jedes Mal, wenn ich im Ruderboot stehe und über das Wasser gleite, kommt ein Glücksgefühl in mir hoch und große Freude, dass ich meine jahrelange Leidenschaft ausüben kann. Lass dich von meiner Freude und den Fotos anstecken: www.venezianisch-rudern.info oder https://www.facebook.com/groups/vogafreunde/ Danke, Heinz!

9. Dezember

"Ich freue mich auf eine warme Brise am Meer, dazu guten Weißwein und frischen Fisch. Angenehme Gesellschaft rundet das Erlebnis ab. Das mediterrane Lebensgefühl pulsiert in mir. Meine Sehnsucht nach Weite und Freiheit wird für kurze Zeit gestillt." Danke, Martin!

10. Dezember

Für mich ist es eine Freude mit alten Kameras, meine sind um die 80 Jahre alt, zu fotografieren. Ich finde es immer wieder faszinierend, dass die alte Technik noch funktioniert. Es hilft keine Technik beim Scharfstellen, es ist noch echte Handarbeit. Mir bereitet diese Art zu Fotografieren viel Freude da es auch gleichzeitig eine Methode ist um in unserer schnelllebigen Zeit weg vom Gas zu gehen. Es bedarf viel Zeit um die Vorbereitungen für ein Foto zu treffen. Das Spannende ist, dass man das Ergebnis erst nach dem Entwickeln des Filmes sieht. Die Spannung beim Abholen des Filmes kann ich nicht beschreiben, denn jetzt sieht man den Erfolg der Bemühungen ob die Fotos gelungen sind. Jetzt kann man die Freude und den Stolz nicht beschreiben der einen erfüllt wenn die Fotos so wurden wie sie sein sollten. Diesen Moment der Freude möchte ich nicht missen, da ich das Gefühl habe mit „ausgedienten“ Geräten etwas Großartiges geschaffen zu haben.

11. Dezember

Die Ausstellung „Die großen Meister der Renaissance“ in der Votivkirche zeigt bekanntlich keine Originalwerke, erfreute mich im vorweihnachtlichen Trubel in Wien aber dennoch besonders, da die Renaissance-Bildwelten in einer atemberaubenden Präsentation an einem Ort erlebt werden können. Besonders angetan hat es mir die „Sixtinische Madonna“ von Raffael, das Original befindet sich in Dresden. Das Gemälde ist in seiner Gesamtheit vielen Menschen weniger geläufig als die beiden „Raffael-Engel“ am unteren Bildrand, die als eigenständiges Motiv in der Werbewirtschaft bzw. in der Alltagskultur auftauchen. Aber – einmal abgesehen von diesem verselbständigten entzückenden Teilmotiv – zeigt das große Gemälde eine unglaublich schöne Darstellung des Jesuskindes und der Madonna. Durch die raffinierte Bildkomposition Raffaels, die den Blick des Betrachters immer wieder einfängt und auf Kind und Madonna lenkt, versinkt man im Betrachten des Werkes ganz erfreut."
Danke, Helga

12. Dezember

"Sehr gefreut habe ich mich, als ich heute in meinem Postkasten die neue Ausgabe von TAU - Magazin für Barfußpolitik entdeckt habe! Ich bin sogleich zurück in die warme Küche gegangen, hab mir eine Kanne Tee gemacht und es mir damit und mit dem neuen TAU: gescheiter - t auf dem Sofa bequem gemacht. Voll Freude sah ich mir das Cover an, neugierig las ich das Inhaltsverzeichnis und blätterte das Heft durch. Normalerweise schlage ich dann per Zufall eine Seite auf und beginne zu lesen. Diesmal jedoch blätterte ich zielsicher auf Seite 44 zu dem Artikel: Aller guten Dinge sind - vier! ... Oder? Übers Scheitern, Aufstehen und Weitergehen. Anja und ich haben hier über den FreuRaum geschrieben, über die Entwicklung und den Weg von der ersten Idee bis jetzt. Als ich den Artikel las wurde mir bewusst, was da alles in den letzten Monaten entstanden ist! Ich erinnerte mich an das, was nicht (gleich) geklappt hat, was verworfen wurde und an das, was entstanden ist und funktionierte. Als ich den Artikel zu Ende gelesen habe, lehnte ich mich zurück, war erfüllt mit Freude und ein bisschen mit Stolz über das, was schon geschehen ist. Mit einem Lächeln dachte ich an die vielen FreuMomente, die schon da waren und freue mich sehr auf das, was noch kommen wird."
https://tau-magazin.net
https://facebook.com/taumagazin
Danke, Birgit Prochazka

13. Dezember

"Ich freu mich auf den Moment, wenn mich die Weihnachtsstimmung von einer Sekunde auf die andere durchfährt. Ganz unterschiedlich jedes Jahr, manchmal ein Geschmack, ein Geruch, ein Konzertbesuch oder ein besonderer Mensch. Dann lehne ich mich zurück und geniesse die Freude, die diese Zeit mit sich bringt."
Danke, Petra <3
Foto: Sabine Jandl-Jobst

14. Dezember

"Ich freu mich über Möglichkeiten, ich freu mich über die Freiheit. Und ich freu mich übers Mund aufmachen können. Ich will Freude geben und sie mir nicht nehmen lassen! Für alle, die sich nicht mal im Stillen freuen können, bin ich morgen laut! Mit vielen Gleichgesinnten, die ihre Freude nicht von Hass, Neid und Missgunst verdrängen lassen wollen! #wirsindmehr" Danke, Viktoria!

15. Dezember

"Ich liebe es vor Weihnachten mit meiner Tochter Kekse zu backen. Wir legen eine Weihnachtslieder-CD auf und singen laut mit, während wir Zutaten vermischen, verkneten, Kekse ausstechen und Teig naschen. Das ganze Haus duftet nach Weihnachten und Kindheitserinnerungen. Dieses Jahr durfte ich die Aktion #keksehelfen der Caritas unterstützen. Ich finde diese Idee großartig - damit das Backen für andere noch einen tieferen Sinn bekommt."
Danke, Anja

16. Dezember

"Ich empfinde jedesmal Glücksgefühle, wenn unser monatliches Treffen zum Leben.verweben ansteht: Gemeinsames Entstehenlassen von individuellen kleinen Werkstücken, die danach zu einem großen, gemeinsamen Werk zusammengefügt - verwoben - werden; Es geschieht vorgabenfrei und vorbehaltslos, in wohlwollender und wertschätzender Atmosphäre. Gemeinsames Tun und Werdenlassen steht im Vordergrund. Die Buntheit der Herkunft, der Biografien und des Alters der Teilnehmerinnen könnte größer nicht sein, und spiegelt sich im Tun und in den Werken wider, ebenso wie Stimmungen oder die jahreszeitlichen Besonderheiten. Ich fühle mich nach diesen gemeinsamen Abenden immer reich beschenkt. Es wird übrigens eine Ausstellung der übers Jahr auf diese Weise enstandenen Werkstücke, anlässlich des Weltfrauentages im März 2019 in Eisenstadt geben." Danke, Barbara ❣

17. Dezember

"Freude bedeutet für mich manchmal „Wer-hätte-das-gedacht-Glück“: 6 Jahre lang ganz fest wünschen, ist gottseidank viel stärker als jede vermeintliche Überzeugung. Der Herzenswunsch meines Sohnes veränderte heuer schlussendlich mein Leben und brachte mir, dem Katzenmenschen, unvorstellbar: ganz viel Hundeliebe. Luna eroberte sofort Herzen. Definierte Familie neu für mich. Macht spürbar wie Beziehung wächst und Bindung passiert. - Egal, was man zu wissen glaubt. Vertrauen haben ins Leben ist das Beste: Es wird dich finden, was zu dir gehört. Da kommt die Freude her. - Und manchmal kommt sie überraschenderweise mit einer nassen Schnauze, großen rehbraunen Augen und einer Vorliebe für Waldspaziergänge." Danke, Kerstin!

18. Dezember

"Veränderung ist das Einzige, worauf wir uns wirklich verlassen können und das Gute dabei ist die Freude weiter zu kommen! Viele Stationen liegen hinter jedem, einige müssen wir noch erreichen! Der Weg ist das Ziel!" Danke, Leylya!

19. Dezember

"Ich freue mich sehr, wenn mir meine Enkelkinder auf ihre Art zeigen, dass sie mich gern haben!
Es bedeutet mir viel, Zeit gemeinsam mit ihnen zu verbringen.

So kann ich auch meinen Kindern die Unterstützung geben, die ich von meinen Eltern erfahren habe." Danke, Brigitte <3

20. Dezember

"Ich hatte vor einigen Jahren die Ehre, sechs Monate lang einen schwer kranken Mann zu begleiten. Adam. Ein Pole, der sein halbes Leben in Wien verbracht hatte, erst als Bauarbeiter, dann als Beleuchter in einem Kellertheater. Ein karges Leben. Diszipliniert, hilfsbereit und zuversichtlich gelebt.
Wir sind eingehängt am Donaukanal spaziert, wir waren bei einem Donovan-Konzert, wir haben geplaudert und gelacht und geweint und schreckliche Kuttelsuppe gegessen. Ich habe eine Geburtstags-Überraschungsparty organisiert, zu einem Zeitpunkt, an dem klar war, dass es Adams letzter Geburtstag sein würde. Er hat allen Gästen Geschenke gemacht: Kleine Gaben, kleine Gesten, große Liebe. Er blieb bis zum Ende irgendwie verschmitzt. "Lassen wir die Freude weiter wachsen," sagte Adam gern. Immer in meinem Kopf. " Danke für's Teilen, Petra <3

21. Dezember

"Ich freu mich so sehr über diese tolle Collage meiner Klasse. Nach fast 8 Jahren zu sehen, wie mich meine SchülerInnen wahrnehmen, erkennen und wertschätzen (auch mit Augenzwinkern) erfüllt mich mit Freude und mein Herz geht auf. Ich bin sehr dankbar, so viel Zeit mit diesen wunderbaren, jungen Menschen verbringen zu dürfen." Danke, Angelika ❣

22. Dezember

"Ich freu mich, in der jetzigen Zeit zu leben. Es war in noch nie so gut möglich seine Passion zum Beruf zu machen, wie genau jetzt. Als Videoproduzent sind die Möglichkeit Emotionen über Bilder zu erzeugen, Menschen fernab der eigenen Heimat kennenzulernen und ihre Geschichten zu erzählen und die Möglichkeit Positives zu vermitteln für mich jedes mal aufs Neue Freumomente. Filme zu machen ist generell ein wirklich genialer Freujob! ;)" Danke, Bernhard Monsignore

23. Dezember

Wir haben 22 FreuMoment für unseren Adventkalender eingesammelt - eine wunderbare Bandbreite an unterschiedlichsten Sichtweisen und Erfahrungen. Herzlichen Dank für's Teilen! Wir glauben dass Glück letzendlich aus der Summe an FreuMomenten entsteht, die wir uns bewußt machen. Sabine Jandl-Jobst hat mit uns ihr "Sammelglas für FreuMomente" geteilt. Jeden Tag des nächsten Jahres kommt ein buntes Zettelchen mit einem oder mehreren FreuMomenten darauf notiert hinein - und am Jahresende kann sie sich durch die Fülle lesen <3 Ein umgekehrter Adventkalender quasi. Machst du auch mit? Und in einem Jahr treffen wir uns im FreuRaum, öffnen unsere Gläser und tauchen gemeinsam ein, in die Freude... Wir freuen uns auf Dich!

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